Die Servolenkung unterstützt bei laufendem Motor den Fahrer beim Lenken. Die
Servolenkung unterstützt den Fahrer, so dass er zum Lenken nur wenig Kraft aufwenden
muss. Wenn der Motor nicht läuft, arbeitet auch die Servolenkung nicht. In diesem
Fall lässt sich das Lenkrad nur sehr schwer drehen. Wird die Lenkung im Stand voll
eingeschlagen, beanspruchen Sie das Servolenksystem sehr stark. Ein solcher Volleinschlag
macht sich durch Geräusche bemerkbar. Außerdem wird dabei die Leerlaufdrehzahl des
Motors abgesenkt.
VORSICHT
Lassen Sie die Lenkung bei laufendem Motor nicht länger als 15 Sekunden voll
eingeschlagen. Andernfalls könnte die Servolenkung beschädigt werden.
Hinweis
- Bei einem Ausfall der Servolenkung oder bei stehendem Motor (Abschleppen)
bleibt das Fahrzeug weiterhin voll lenkfähig. Zum Lenken muss jedoch mehr Kraft
aufgewendet werden
- Bei undichter oder defekter Anlage sollten Sie möglichst umgehend
einen Fachbetrieb aufsuchen.
- Die Servolenkung benötigt ein spezielles Hydrauliköl. Der Behälter
dafür befindet sich vorn links im Motorraum ⇒ Seite 310. Der richtige Flüssigkeitsstand
ist wichtig für das einwandfreie Funktionieren der Servolenkung. Der Flüssigkeitsstand
wird im Rahmen des Inspektions-Service überprüft.
LESEN SIE MEHR:
Der Bremskraftverstärker unterstützt das Bremsen. Der Bremskraftverstärker verstärkt
den Druck, den Sie mit dem Bremspedal erzeugen. Der Bremskraftverstärker arbeitet
nur bei laufendem Motor.
Unfallstatistiken haben bewiesen, dass Kinder auf den Rücksitzen generell sicherer
aufgehoben sind als auf dem Beifahrersitz. Wir empfehlen daher aus Sicherheitsgründen,
Kinder unter 12 Jahren auf den Rücksitzen zu befördern. Je nach Alter, Körpergröße
und Gewicht sind Kinder auf den Rücksitzen durch einen Kindersitz oder durch die
vorhandenen Sicherheitsgurte zu sichern. Wir empfehlen, Kinder immer auf den Rücksitzen
zu befördern. Der sicherste Platz ist hierbei der Rücksitz in der Mitte, da dort
die Verletzungsgefahr bei einem seitlichen Aufprall am geringsten ist. Auch Kinder
unterliegen im Falle eines Unfalls den physikalischen Gesetzen ⇒ Seite 20, Warum
Sicherheitsgurte?. Im Gegensatz zu Erwachsenen sind die Muskeln und die Knochenstruktur
von Kindern noch nicht vollständig ausgebildet. Kinder sind deshalb einem erhöhten
Verletzungsrisiko ausgesetzt. Um dieses Verletzungsrisiko zu reduzieren, dürfen
Kinder nur in speziellen Kindersitzen befördert werden! Wir möchten Ihnen empfehlen,
für Ihr Fahrzeug ein Kinderrückhaltesystem aus dem Original SEAT-Zubehörprogramm
zu verwenden, das Ihnen unter der Bezeichnung "Peke"1) Systeme für alle Altersklassen
bietet.